Naturheilpraxis

Izolda Ritter

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Onkologische Begleitung in Ulm – TCM und Akupunktur ergänzend zur Krebstherapie

Begleitende Unterstützung während und nach einer Krebsbehandlung

 

Eine Krebsdiagnose verändert oft das Leben von einem Tag auf den anderen. Neben der medizinischen Behandlung entstehen häufig körperliche und seelische Belastungen, die den Alltag erschweren und viel Kraft kosten.

 

Seit 2010 begleite ich Patientinnen und Patienten in meiner Naturheilpraxis in Ulm ergänzend zur schulmedizinischen Krebstherapie mit den Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Mein Ziel ist es, Sie während dieser herausfordernden Zeit individuell zu unterstützen und Ihre Lebensqualität bestmöglich zu fördern.

 

Die TCM versteht sich dabei nicht als Ersatz einer onkologischen Behandlung, sondern als ergänzende Begleitung. Je nach persönlicher Situation können Akupunktur, chinesische Kräuterheilkunde, Ernährungsberatung nach den Grundlagen der TCM sowie Empfehlungen zu Lebensstil und Regeneration Teil des individuellen Behandlungskonzeptes sein.

 

Jede Behandlung wird sorgfältig auf Ihre aktuelle Therapie, Ihre Beschwerden und Ihr persönliches Befinden abgestimmt. Dabei arbeite ich gerne ergänzend zu Ihrer behandelnden Klinik oder onkologischen Praxis.

 

Wie kann die Traditionelle Chinesische Medizin während einer Krebsbehandlung begleiten?

 

Die moderne Krebsmedizin bietet heute hervorragende Möglichkeiten, viele Tumorerkrankungen erfolgreich zu behandeln. Gleichzeitig können Operationen, Chemotherapie, Bestrahlung oder antihormonelle Therapien den Körper stark beanspruchen.

Die Traditionelle Chinesische Medizin betrachtet den Menschen ganzheitlich. Nicht die Diagnose allein steht im Mittelpunkt, sondern Ihr aktuelles Befinden, Ihre Beschwerden und Ihre persönlichen Ressourcen.

Viele Patientinnen und Patienten wünschen sich während dieser Zeit eine zusätzliche Unterstützung, um ihre Kräfte besser zu erhalten und belastende Begleiterscheinungen zu lindern.

In meiner Praxis begleite ich Menschen sowohl während der schulmedizinischen Behandlung als auch in der Zeit danach. Ziel ist es, das allgemeine Wohlbefinden zu fördern und die Lebensqualität möglichst zu erhalten oder wieder zu verbessern.

Die TCM ersetzt dabei niemals eine onkologische Behandlung, sondern ergänzt diese individuell und verantwortungsvoll.

 

Welche Beschwerden können während oder nach einer Krebsbehandlung auftreten?

 

Jeder Mensch erlebt eine Krebserkrankung und deren Behandlung anders. Während manche Patientinnen und Patienten die Therapie vergleichsweise gut vertragen, leiden andere unter körperlichen oder seelischen Belastungen, die den Alltag über Wochen oder Monate erschweren können.

Je nach Tumorerkrankung und Behandlungsform können unterschiedliche Beschwerden auftreten. In meiner Praxis begleite ich häufig Menschen mit:

  • anhaltender Erschöpfung und Fatigue
  • Übelkeit oder Appetitlosigkeit
  • Polyneuropathie mit Kribbeln, Taubheitsgefühl oder Schmerzen in Händen und Füßen
  • Schlafstörungen
  • Hitzewallungen und Beschwerden unter antihormoneller Therapie
  • Gelenk- und Muskelschmerzen
  • Verdauungsbeschwerden
  • Narbenbeschwerden nach Operationen
  • innerer Unruhe, Ängsten oder erhöhter seelischer Belastung

Nicht jeder Mensch entwickelt diese Beschwerden, und nicht jede Behandlung führt zu denselben Nebenwirkungen. Deshalb erfolgt die Begleitung immer individuell und orientiert sich an Ihrer aktuellen Situation sowie den Empfehlungen Ihres behandelnden Ärzteteams.

 

Wann kann Akupunktur sinnvoll eingesetzt werden?

 

Viele Patientinnen und Patienten fragen sich, ob Akupunktur bereits während einer Krebsbehandlung möglich ist oder erst danach begonnen werden sollte.

Grundsätzlich kann eine begleitende Behandlung – nach Rücksprache mit Ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten – sowohl vor, während als auch nach einer Krebstherapie sinnvoll sein. Der geeignete Zeitpunkt richtet sich dabei immer nach Ihrer Diagnose, der aktuellen Behandlung und Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand.

In meiner Praxis begleite ich unter anderem Menschen:

  • während einer Chemotherapie
  • während einer Strahlentherapie
  • während einer antihormonellen Therapie
  • nach Operationen
  • in der Rehabilitation
  • in der Nachsorge nach abgeschlossener Krebstherapie

Jede Behandlung wird individuell geplant und an Ihren aktuellen Gesundheitszustand angepasst. Dabei stehen Ihre persönlichen Beschwerden und Ihr Wohlbefinden stets im Mittelpunkt.

 

Welche Beschwerden können durch Akupunktur begleitet werden?

 

Akupunktur gehört zu den bekanntesten Verfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin und wird seit vielen Jahren auch ergänzend in der integrativen Onkologie eingesetzt.

Je nach individueller Situation kann sie beispielsweise Bestandteil einer unterstützenden Behandlung sein bei:

Fatigue und Erschöpfung

Viele Betroffene fühlen sich noch lange nach Abschluss der Therapie kraftlos oder erschöpft. Ziel der Behandlung ist es, den Körper in seiner Regeneration zu unterstützen und das allgemeine Wohlbefinden zu fördern.

Polyneuropathie

Kribbeln, Taubheitsgefühle oder Schmerzen an Händen und Füßen gehören zu den häufigen Beschwerden nach bestimmten Chemotherapien. Akupunktur wird von vielen Betroffenen als ergänzende Möglichkeit genutzt, um diese Beschwerden begleiten zu lassen.

Hitzewallungen und Gelenkbeschwerden

Insbesondere nach einer Brustkrebsbehandlung oder während einer antihormonellen Therapie leiden viele Frauen unter Hitzewallungen, Gelenk- oder Muskelschmerzen. Auch hier kann eine individuell abgestimmte Akupunkturbehandlung ergänzend sinnvoll sein.

Schlafstörungen und innere Unruhe

Eine Krebsdiagnose und die oft lange Behandlungszeit können Körper und Psyche stark belasten. Viele Patientinnen und Patienten berichten über Ein- und Durchschlafstörungen oder anhaltende innere Unruhe. Die Behandlung zielt darauf ab, Entspannung und Erholung zu fördern.

 

Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt es zur Akupunktur in der Onkologie?

 

In den vergangenen Jahren wurde die Akupunktur zunehmend wissenschaftlich untersucht und ist heute Bestandteil der sogenannten integrativen Onkologie. Dabei werden bewährte naturheilkundliche Verfahren ergänzend zur modernen Krebsmedizin eingesetzt – immer mit dem Ziel, die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten zu unterstützen.

Für einige Beschwerden gibt es mittlerweile gute wissenschaftliche Hinweise darauf, dass Akupunktur eine sinnvolle ergänzende Maßnahme sein kann. Dazu gehören unter anderem:

  • Übelkeit und Erbrechen während einer Chemotherapie
  • Gelenkbeschwerden unter antihormoneller Therapie (z. B. Aromatasehemmer)
  • Hitzewallungen
  • chronische Schmerzen
  • Mundtrockenheit nach Bestrahlung im Kopf-Hals-Bereich

Auch bei Fatigue, Polyneuropathie, Schlafstörungen oder Angst und Unruhe wird Akupunktur zunehmend untersucht. Hier zeigen Studien teilweise vielversprechende Ergebnisse, die wissenschaftliche Datenlage ist jedoch je nach Beschwerde unterschiedlich.

Deshalb ist mir eine ehrliche und realistische Beratung besonders wichtig. Ich verspreche keine Heilung und keine garantierten Erfolge. Gemeinsam besprechen wir, ob und wie eine ergänzende Behandlung in Ihrer individuellen Situation sinnvoll sein kann.

 

Welche Rolle spielt die chinesische Kräuterheilkunde?

 

Neben der Akupunktur gehört die chinesische Arzneimitteltherapie zu den wichtigsten Behandlungsmethoden der Traditionellen Chinesischen Medizin. Sie wird individuell auf den jeweiligen Menschen abgestimmt und kann – je nach Situation – die Behandlung ergänzen.

Gerade während einer Krebsbehandlung ist jedoch besondere Vorsicht erforderlich. Einige pflanzliche Arzneimittel können Wechselwirkungen mit Medikamenten haben oder sind während einer Chemotherapie oder einer zielgerichteten Therapie nicht geeignet.

Aus diesem Grund setze ich chinesische Kräuter nicht routinemäßig ein. Vor jeder Verordnung erfolgt eine sorgfältige Prüfung Ihrer aktuellen Medikamente, Ihrer Therapie und Ihres Gesundheitszustandes. Gegebenenfalls stimme ich die Behandlung auch mit Ihrem behandelnden Ärzteteam ab.

In vielen Fällen steht während einer laufenden Krebstherapie zunächst die Akupunktur im Vordergrund. Nach Abschluss der medizinischen Behandlung kann – abhängig von der individuellen Situation – auch die chinesische Kräuterheilkunde wieder stärker in den Behandlungsplan integriert werden.

Die Sicherheit meiner Patientinnen und Patienten hat dabei stets höchste Priorität.

 

Arbeite ich mit Ihrer behandelnden Klinik oder Ihrem Onkologen zusammen?

 

Ja – eine gute Zusammenarbeit mit Ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten ist mir sehr wichtig.

Die schulmedizinische Krebstherapie bildet die Grundlage Ihrer Behandlung. Meine Aufgabe sehe ich darin, Sie ergänzend mit den Möglichkeiten der Traditionellen Chinesischen Medizin zu begleiten. Deshalb berücksichtige ich Ihre Diagnose, den aktuellen Therapieverlauf sowie bestehende Medikamente und passe die Behandlung entsprechend an.

Auf Wunsch können relevante Informationen selbstverständlich mit Ihrem behandelnden Ärzteteam abgestimmt werden. So entsteht eine integrative Begleitung, bei der alle Beteiligten gemeinsam das Wohl des Patienten im Blick haben.

 

Wie läuft die onkologische Begleitung in meiner Praxis ab?

 

Jede Krebserkrankung verläuft anders. Deshalb gibt es in meiner Praxis keine standardisierten Behandlungspläne, sondern ein individuell abgestimmtes Therapiekonzept.

Zu Beginn nehme ich mir Zeit, Ihre persönliche Situation kennenzulernen. Dabei interessieren mich nicht nur Ihre Diagnose und die bisherige Behandlung, sondern auch die Beschwerden, die Sie im Alltag besonders belasten. Ebenso wichtig sind für mich Ihre Energie, Ihr Schlaf, Ihre Verdauung, Ihre Ernährung und Ihr allgemeines Wohlbefinden.

Auf Grundlage der traditionellen chinesischen Diagnostik mit ausführlichem Gespräch, Zungen- und Pulsdiagnose entwickle ich ein individuelles Behandlungskonzept. Je nach Situation können Akupunktur, chinesische Kräuterheilkunde, Ernährungsberatung nach den Grundlagen der TCM sowie Empfehlungen für Ihren Alltag Teil der Behandlung sein.

 

Mein Ziel ist es, Sie während dieser besonderen Lebensphase bestmöglich zu begleiten und Ihre Behandlung individuell an Ihren Gesundheitszustand anzupassen.

 

Wie häufig sind Behandlungen sinnvoll?

 

Wie oft eine Behandlung sinnvoll ist, hängt von Ihrer persönlichen Situation, Ihrer aktuellen Therapie und Ihren Beschwerden ab.

Während einer laufenden Chemotherapie oder Bestrahlung können zunächst kürzere Abstände sinnvoll sein. Nach Abschluss der Behandlung reicht häufig ein größerer Abstand zwischen den Terminen aus.

Gemeinsam besprechen wir einen Behandlungsplan, der zu Ihrem Therapieverlauf und Ihren Bedürfnissen passt. Dieser kann jederzeit angepasst werden, wenn sich Ihre Situation verändert.

 

Für wen ist die onkologische Begleitung geeignet?

 

Die Behandlung richtet sich an Erwachsene, die sich während oder nach einer Krebsbehandlung eine ergänzende Unterstützung wünschen.

Viele Patientinnen und Patienten kommen beispielsweise zu mir

  • während einer Chemotherapie,
  • während einer Strahlentherapie,
  • während einer antihormonellen Therapie,
  • nach einer Operation,
  • in der Rehabilitationsphase,
  • oder in der onkologischen Nachsorge.

Unabhängig davon, ob Ihre Diagnose erst kürzlich gestellt wurde oder Ihre Behandlung bereits abgeschlossen ist – die Begleitung wird immer individuell auf Ihre persönliche Situation abgestimmt.

 

Häufige Fragen zur onkologischen Begleitung

Kann ich während einer Chemotherapie Akupunktur erhalten?

 

In vielen Fällen ist eine begleitende Akupunktur auch während einer Chemotherapie möglich. Voraussetzung ist, dass Ihr aktueller Gesundheitszustand dies zulässt und keine medizinischen Gründe dagegen sprechen. Die Behandlung wird stets an Ihre laufende Therapie angepasst.

 

Ist Akupunktur während einer Bestrahlung möglich?

 

Auch während einer Strahlentherapie kann eine begleitende Akupunktur je nach individueller Situation sinnvoll sein. Dabei werden selbstverständlich bestrahlte Hautareale gemieden und die Behandlung entsprechend angepasst.

 

Muss ich meine Medikamente oder Arztberichte mitbringen?

 

Ja, das ist hilfreich.

Bitte bringen Sie – soweit vorhanden – aktuelle Arztberichte, Medikamentenpläne sowie Informationen über Ihre bisherige Behandlung mit. Dadurch kann ich die Therapie optimal auf Ihre persönliche Situation abstimmen.

 

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

 

Die Behandlung durch Heilpraktiker wird von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht übernommen.

Private Krankenversicherungen, Beihilfe oder Heilpraktiker-Zusatzversicherungen erstatten die Kosten je nach Tarif ganz oder teilweise. Bitte informieren Sie sich hierzu direkt bei Ihrer Versicherung.

 

Ist die Behandlung auch nach Abschluss der Krebstherapie sinnvoll?

 

Ja. Viele Patientinnen und Patienten suchen meine Praxis erst nach Abschluss ihrer medizinischen Behandlung auf.

Häufig stehen dann Beschwerden wie Erschöpfung, Schlafstörungen, Polyneuropathie, Hitzewallungen, Gelenkbeschwerden oder Verdauungsprobleme im Vordergrund. Die Behandlung wird individuell auf diese Situation abgestimmt.

 

 

Wichtig zu wissen

 

Die Traditionelle Chinesische Medizin ersetzt keine Krebsbehandlung.

Sie versteht sich als ergänzende Begleitung zur modernen Onkologie.

In meiner Praxis arbeite ich verantwortungsvoll und orientiere mich stets an Ihrer schulmedizinischen Behandlung. Mein Ziel ist es, Sie individuell zu begleiten und Ihre Lebensqualität während und nach der Krebstherapie bestmöglich zu unterstützen.

 

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