Die chinesische Kräuterheilkunde ist neben der Akupunktur eine der wichtigsten Behandlungsmethoden der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Während die Akupunktur die Selbstregulation des Körpers anregt, können individuell zusammengestellte Kräuterrezepturen den Behandlungsverlauf gezielt unterstützen.
Seit 2010 setze ich die chinesische Arzneimitteltherapie in meiner Naturheilpraxis in Ulm ein – unter anderem bei chronischen Erkrankungen, Frauenheilkunde, Kinderwunsch, Hauterkrankungen, Erschöpfung sowie zur begleitenden Behandlung verschiedener Beschwerden.
Die chinesische Arzneimitteltherapie blickt auf eine über zweitausendjährige Erfahrung zurück und gehört zu den wirksamsten Säulen der Traditionellen Chinesischen Medizin.
Verwendet werden überwiegend pflanzliche Arzneimittel wie Wurzeln, Blätter, Blüten, Samen, Rinden oder Früchte. Ergänzend können – je nach Rezeptur – auch Mineralien eingesetzt werden.
Geschützte Tier- oder Pflanzenarten werden selbstverständlich nicht verwendet.
Jede Rezeptur wird individuell zusammengestellt und auf Ihr persönliches Beschwerdebild abgestimmt.
Nicht jede Erkrankung lässt sich allein mit Akupunktur behandeln.
Gerade bei chronischen Beschwerden oder ausgeprägten Mangelzuständen kann die chinesische Kräuterheilkunde eine sinnvolle Ergänzung sein.
Sie wird unter anderem eingesetzt bei:
Die Entscheidung erfolgt immer nach einer ausführlichen TCM-Diagnostik.
Ein Grundprinzip der Traditionellen Chinesischen Medizin lautet:
Nicht die Erkrankung wird behandelt – sondern der Mensch.
Zwei Menschen können dieselbe Diagnose haben und dennoch unterschiedliche Ursachen für ihre Beschwerden aufweisen.
Deshalb verordne ich keine standardisierten Mischungen, sondern individuell zusammengestellte Rezepturen. Diese orientieren sich unter anderem an der Zungen- und Pulsdiagnose, Ihren Beschwerden sowie Ihrem gesamten Gesundheitszustand.
Gerade diese Individualität macht die chinesische Kräuterheilkunde zu einer der anspruchsvollsten und zugleich wirkungsvollsten Behandlungsmethoden der TCM.
In der Traditionellen Chinesischen Medizin werden Heilpflanzen nicht nur nach ihren Inhaltsstoffen beurteilt, sondern auch nach ihren energetischen Eigenschaften.
Sie können beispielsweise:
Welche Kräuter ausgewählt werden, richtet sich immer nach Ihrem individuellen TCM-Muster.
Die meisten Rezepturen werden heute als hochwertiges Granulat verordnet, das sich einfach in heißem Wasser auflösen lässt.
Je nach Erkrankung oder individueller Situation können auch klassische Teemischungen sinnvoll sein.
Welche Darreichungsform für Sie geeignet ist, besprechen wir gemeinsam.
Ja – vorausgesetzt, sie werden fachgerecht verordnet.
Ich verwende ausschließlich qualitativ hochwertige Arzneimittel aus spezialisierten Fachapotheken. Vor jeder Verordnung werden bestehende Erkrankungen sowie mögliche Wechselwirkungen mit Medikamenten berücksichtigt.
Besonders bei einer Schwangerschaft, während einer Krebstherapie oder bei der Einnahme bestimmter Medikamente erfolgt eine sorgfältige individuelle Prüfung.
Zu Beginn erfolgt eine ausführliche Anamnese nach den Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin.
Dabei beziehe ich unter anderem Ihre Beschwerden, Ihre Krankengeschichte, die Zungen- und Pulsdiagnose sowie Ihren allgemeinen Gesundheitszustand in die Diagnose ein.
Auf dieser Grundlage erstelle ich eine individuell auf Sie abgestimmte Kräuterrezeptur. Im Verlauf der Behandlung wird diese regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.
Gerade bei chronischen Beschwerden oder ausgeprägten Mangelzuständen kann eine Kombination aus Akupunktur und chinesischer Kräuterheilkunde sinnvoll sein. Welche Behandlung für Sie geeignet ist, hängt von Ihrer individuellen Situation ab.
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Akute Beschwerden sprechen häufig schneller auf eine Behandlung an, während chronische Erkrankungen meist eine längere Begleitung erfordern.
Viele Kräuter haben einen intensiven Eigengeschmack. Granulate werden jedoch von den meisten Patientinnen und Patienten gut vertragen. Der Geschmack tritt dabei meist in den Hintergrund, sobald sich eine feste Einnahmeroutine entwickelt hat.
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